Landesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen Rheinland-Pfalz e.V.
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Seite drucken   Aktuelles  |  Meldungen  |  16.09.2022

Foto ©gpe: Edith Baumann, Schneidermeisterin und Fachanleiterin im Nähwerk der gpe, Heike Rowohlt und Christina Rohrbach, Polizei Mainz. 
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Sehr begehrt: Taschen & Co. aus alten Polizeiuniformen

Mittendrin im Trubel am Tag der offenen Tür des Mainzer Polizeipräsidiums lockten die Upcycling-Produkte aus dem Nähwerk der gpe Große und Kleine an einen Stand. 

Riesenandrang herrschte am Samstag, 10.9.2022, beim Tag der offenen Tür anlässlich des 40- jährigen Jubiläums des Mainzer Polizeipräsidiums am Valenciaplatz. Auch der Stand, an dem die Upcycling-Produkte aus dem Nähwerk der gpe verkauft wurden, war ständig umlagert. Die mit viel Herzblut handgefertigten Unikate waren sehr begehrt, was auch der Kinderhilfsaktion Herzenssache e.V. zugute kommt: Sie erhält einen Teil des Erlöses.

Die Idee zum Upcycling entstand mit der Umstellung von grünen auf blaue Polizei-Uniformen. „Viele der Kleidungsstücke aus hochwertigen Materialien waren nur kurz oder noch gar nicht getragen“, erinnert sich Heike Rowohlt aus der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit der Mainzer Polizei. „Diese Sachen einfach zu entsorgen, tat richtig weh.“ Im Nähwerk hatte sie schnell einen passenden Partner für ihre Pläne gefunden, und schnell entstand in Gemeinschaftsleistung die erste Taschenkollektion.

Das Nähwerk ist eine Werkstattabteilung der gpe gGmbH. Als Änderungsschneiderei liegt sie mitten in der Stadt und zieht auch Laufkundschaft an, was den Werkstattbeschäftigten echte Teilhabe am Arbeitsleben ermöglicht. Die Upcycling-Kollektion der Polizei wächst ständig und hat von Anfang an so viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen, dass bis heute weitere Aufträge von großen und kleinen Unternehmen folgen.

Bei den Besucher*innen des Tags der offenen Tür stießen Turnbeutel aus abgelegter Regenkleidung auf besonders viel Interesse. Beim Zuschneiden achten die Mitarbeitenden darauf, dass vorhandene Leuchtstreifen, Taschen u.ä. erhalten bleiben. Ebenfalls aus Regenkleidung werden Federmäppchen und Handytaschen genäht. Aus Mützenbändern entstehen glitzernde Armbänder, aus Schulterstücken Schlüsselanhänger. Kleinere Teile wie diese wurden gerne als Mitbringsel oder zur Erinnerung mitgenommen. Etliche Mädchen freuten sich über schicke Röcke und Hängekleider aus abgelegten blauen Uniformen. Blau sind auch kuschelige Hüllen für Kissen und Wärmflaschen – sie entstehen aus Strickpullovern.

Selbstverständlich durften die Taschenklassiker „Luis“, „Charlotte“ und „Cargo“ am Stand nicht fehlen. Gleich gegenüber auf der Vorführfläche konnten Besucher*innen die Hundestaffel mit ihren neuen Halstüchern bewundern. Diese waren extra im Nähwerk für den Tag entwickelt worden. In Zukunft dürften zahlreiche Mainzer Hunde die Tücher mit der Stickerei „Polizei MZ“ ebenfalls tragen und so ihre Beschützerkompetenz unterstreichen...

 
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