Landesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen Rheinland-Pfalz e.V.
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Seite drucken   Aktuelles  |  Meldungen  |  19.08.2013

Teilnehmer der Podiumsdiskussion 
© St. Raphael CAB GmbH
© St. Raphael CAB GmbH 

Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl 2013 in Mayen

Rege Beteiligung des Publikums, konträre Meinungen und ein angeregter Austausch im Nachgang zur offiziellen Debatte. Diese Eindrücke konnten Besucher in den Mayener Caritas Werkstätten St. Johannes bei der Podiumsdiskussion zur Bundestagswahl 2013 gewinnen.

Mit Mechthild Heil (CDU), Klaus Meurer (Bündnis 90/Die Grünen) und Andrea
Nahles (SPD) stellten sich auf dem Podium gleich drei politische Akteure der
Diskussion, bei der vor allem die Belange, Wünsche und Vorstellungen von
Menschen mit Behinderung im Vordergrund standen.

Als Vertreter dieser Interessen nahmen auf dem Podium ebenfalls Felix Deupmann, Werkstattbeschäftigter mit ausgelagertem Arbeitsplatz bei der Verbandsgemeinde Polch sowie, Hans Jürgen Maus-Wey, Werkstattbeschäftigter im Bereich Siebdruck, teil. Der Fachverband Caritas Behindertenhilfe und Psychiatrie e.V. (CBP) war durch den Bundesvorsitzenden Johannes Magin vertreten.

"Die Veranstaltung hat unterstrichen, wie wichtig es ist, das direkte Gespräch mit
allen Verantwortlichen und vor allem den Menschen mit Handicap als Experten
ihrer eigenen Situation zu suchen. Es stand das Recht auf Arbeit, soziale
Teilhabe und Wohnen im Mittelpunkt“, so die Moderatorin Nadine Förster vom
Sozialwissenschaftlichen Institut in Mainz.

Einig waren sich die Podiumsgäste parteiübergreifend darin, dass Maßnahmen
und Planungen im Interesse der Menschen mit Behinderung, unabhängig von
Legislaturperioden und Regierungszusammensetzungen, vorangetrieben werden
müssen. Hierbei sollen vor allem die Fachkompetenz von Experten der
Behindertenhilfe sowie die individuellen Bedürfnisse von Menschen mit Handicap
berücksichtigt werden.

Im Anschluss an die Veranstaltung nutzten die Gäste die Gelegenheit, um sich
rege zu den diskutierten Maßnahmen und Ansätzen auszutauschen. Hierbei
entstanden bereits erste konkrete Absprachen, um der Zusammenarbeit zwischen
Institutionen und Politik in der Zukunft konkrete Formen zu geben. „Es war uns mit
der Veranstaltung ein Anliegen, auf die Belange von Menschen mit Behinderung
aufmerksam zu machen. Aus der Debatte heraus wurde klar, dass nicht in allen
Bereichen pauschale, bundesweite Lösungsansätze umsetzbar sind und
besonders auf regionaler Ebene enge Zusammenarbeit zwischen den
Verantwortlichen einzelner Institutionen und individuelle Absprachen nötig sind“,
so St. Raphael CAB Geschäftsführer Jörg Klärner.
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