Landesarbeitsgemeinschaft Werkstätten für behinderte Menschen Rheinland-Pfalz e.V.
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Seite drucken   Aktuelles  |  Meldungen  |  21.01.2014

Sozialminister Schweitzer im Gespräch mit Beschäftigten und dem Vorsitzenden Dobrani 
© Andrea Daum
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Sozialminister Schweitzer zu Besuch in Integrationsunternehmen

Sozialminister Schweitzer überzeugte sich vor Ort von Beschäftigungsmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung

Sozialminister Alexander Schweitzer besuchte in der vergangenen Woche zwei Integrationsunternehmen der Heinrich-Kimmle-Stiftung: In Waldfischbach-Burgalben den „Ihr Drogeriemarkt“ (iD) und in Thaleischweiler-Fröschen einen der bis heute bundesweit größten CAP Märkte. Beide Unternehmen wurden in Zusammenarbeit der Heinrich Kimmle Stiftung in Pirmasens und der Genossenschaft der Werkstätten für behinderte Menschen entwickelt, um Menschen mit Beeinträchtigungen dauerhaft auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu integrieren. „Hinter iD steht ein neues Konzept, dass auf eine Wiederbelebung geschlossener Drogeriemärkte zielt und bundesweit Schule machen soll“, sagte der Minister. Durch das Angebot eines breiten Sortiments an Drogerieartikeln, ergänzt durch Lebensmittel sowie Zeitschriften und Büromaterial sei es möglich, die innerörtliche Nahversorgung der Menschen vor allem im ländlichen Bereich zu erhalten. Das diene auch der Entwicklung des Gemeinwesens. Auch der CAP Markt in Thaleischweiler-Fröschen führe alle gängigen Lebensmittel des täglichen Bedarfs und habe sich seit der Eröffnung im Jahr 2004 erfolgreich am Markt etabliert. „Dazu trägt sicherlich auch die große Kundenorientierung bei, die sich insbesondere durch die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft des Personals sowie der Serviceorientierung ausdrückt“, überzeugte sich der Minister bei einem Gespräch mit dem Vorsitzenden der LAG WfbM RLP e.V. Marco Dobrani. Zusätzlich werde als Dienstleistung ein kostenloser Lieferservice angeboten, der besonders älteren und hilfsbedürftigen Menschen zugutekomme. Allein in den beiden Integrationsfirmen seien insgesamt 19 Menschen beschäftigt, davon zehn schwerbehinderte Menschen, unterstrich der Minister. „Integrationsfirmen leisten einen wichtigen Beitrag, um Menschen mit Behinderungen den Übergang auf den ersten Arbeitsmarkt zu erleichtern und das gesetzlich verbriefte Recht behinderter Menschen auf Teilhabe am Arbeitsleben zu stärken. Das Land unterstützt dieses Ziel aktiv mit Lohnkostenzuschüssen für den Arbeitgeber, Zuschüssen zum Betreuungsaufwand und beratender Unterstützung“, so Schweitzer. Derzeit stehen 820 solcher sozialversicherungspflichtigen und tariflich entlohnten Arbeitsplätze landesweit zur Verfügung. Das Land fördert Integrationsfirmen seit vielen Jahren und stellte im vergangenen Jahr dafür über 6,5 Millionen Euro zur Verfügung.
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